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Geschlechtsreif gewordene Frettchen kommen normalerweise im Frühjahr nach der Geburt zum ersten Mal in die Ranz. Auch bei älteren Tieren beginnt die Ranzzeit (Paarungszeit) meist im Frühjahr.

Anzeichen dafür, dass das Frettchen in der Ranz ist:

Fähe:

Die Vulva schwillt etwa auf Haselnussgröße an und die Fähe sondert ein flüssiges, leicht klebriges, schleimiges Sekret ab.
Zu Beginn der Ranz wirkt die Fähe oft etwas hyperaktiv.
Wenn die Fähe nicht zur Zucht bestimmt ist, ist es nun höchste Zeit für eine Kastration, um zu verhindern, dass die Fähe in die Dauerranz fällt, welche zum Tode der Fähe führen kann!

 

Rüde:

Der Rüde kommt, wie die Fähe auch, im Frühjahr in die Ranz. 
Ein ranziger Rüde, ist an den heraustretenden Hoden und an seinem strengen Geruch, welcher zur Markierung seines Reviers dient zu erkennen.
Der Rüde wirkt während der Ranz recht schmutzig, da dieser Stoff auch sein Fell verklebt und es speckig wirken lässt. Auch das Verhalten ändert sich in der Ranzzeit. Der Rüde wirkt unruhiger, ruppiger und fängt laut an zu muckern, wenn sich eine Fähe in seiner Nähe befindet. Der Rüde wird nun anfangen, jede für ihn erreichbare Fähe durch die Gegend zu schleppen. Dies kann bei den Fähen zu leichten Verletzungen im Nacken führen.

 

Bei manchen Rüden kann das starke Verlangen nach einer Fähe sogar dazu führen, dass dieser extrem ausbruchslustig wird. Daher ist es ratsam, den Käfig während dieser Zeit gegen mögliche Ausbruchsversuche zu sichern.